Das wars dann wohl, ich steh vorm Aus.

Wenn ein Rückschlag kommt, gesellt sich gern ein weiterer hinzu.

Ich bin gerade in Kilometer 5 reingelaufen,  als ich so an meinen letzten Halbmarathon denken muss. Würde ich den heute wieder schaffen? Da war doch waaaa…… Aua!
Und der nächste Gedanke ist nur eine Folge von Flüchen gewesen.
Ja,  da war was.  Beim 2.und derzeit letzten Halbmarathon. Nämlich ein matschiges Knie.

Blockierung,  und Schmerzen. Jeder Schritt wurde zur Qual.
Am nächsten Morgen waren die Schmerzen weg,  und das ganze geriet in Vergessenheit.

Bis zu Kilometer 5.
Da war die Erinnerung daran und die Schmerzen wieder da.
Wie ich nun aber bin… Und sicherlich bin ich nicht die einzige Sportlerin, die dann das Training nicht abbricht…. Ich lief weiter.

Frustration Lauf.
Die Gedanken sortieren,  Ziele überdenken. Den Himmel immer wieder im Blick.  Denn auch der bereitete mir Sorgen.
Der Regenfront auf dem Hinweg davon gelaufen,  so lief ich direkt hinein als es heimwärts ging.

Ich bin wirklich nicht aus Zucker,  und Regen stört mich wenig. Miu im Buggy ist immer sicher und trocken Dank Regenschutz.  Aber diesmal kam es zur Zwangspause unter einer Autobahnbrücke. Das Knie schmerzt und macht dicht. Der Regen nimmt nicht ab.
Wie „wenig“ es regnet,  wenn man zusehen kann. Und wie stark es ist,  wenn man frustriert und mit Schmerz behaftet seinen Weg laufen will.

Also blieb uns nichts anders übrig als zurück in den Regen. Zurück auf den Weg.  Zurück nach Hause. 
Training abbrechen.
Die letzten 2 Kilometer waren mehr ein schleppen als ein Laufen.

Das wars dann wohl erstmal. 😕
Meine alte MTB Verletzung ist wieder da.
Damals eine  Sturz mit gestreckten Bein abgefangen und das komplette Gewicht vom Körper und Bike auf ein durch gestrecktes Bein gejagt.
Resultat: Nach wochenlangen Suchen fand man ein Ödem hinter der Kniescheibe. Die Kniescheibe saß nicht mehr richtig. Und ganz behoben wurde dieser Schaden nie.

Jetzt ist er zurück. Ja,  auf Eigendiagnose.  Doch wenn man seinen Körper gut kennt….
Nur sehr sehr selten lag ich falsch.

‚Ist das nun das Aus für mein Ziel eine Ultra Trail (50km und mehr durch Wald und Gebirge) Läuferin zu werden? ‚
‚Ist es nun auch das Aus für meine beruflichen Ziele?‘

Diese Fragen kreisen über mir wie hungrige Adler.

Wir werden sehen,  was der Arzt meint.

Eure Polarbärin

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4 Kommentare zu „Das wars dann wohl, ich steh vorm Aus.“

  1. Gute Besserung!
    Ich hoffe, es ist doch nicht so schlimm,wie du denkst. Aber berufliches Aus?Hast du nicht eine Ausbildung als Anlagenbau im Bereich Sanitär/Heizung gemacht? Oder irre ich mich da? Macht man nicht das nicht mehr am PC? Und muss nicht allzu viele körperliche Arbeit machen?

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      1. Bei dir hat es sich so endgültig angehört,als ob du jetzt gar keinen Beruf mehr machen kannst. Natürlich ist Miu das Wichtigste!

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      2. Ich wollte einen Beruf, der mit Sport zu tun hat. Wenn ich da Leistung selbst erbringen muss, darf ich nichts haben. Selbst eine Einstellung ist durch eine Verletzung gefährdet. Das sollte man nicht außer Acht lassen

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