Über eine Reise in die Vergangenheit, Narben, Pizzen und Wein 

Wie viele Pizzen und Gläser Wein wird es wohl brauchen, um diese Geschichte zu sortieren, zu verstehen was geschehen ist?! 

Ich sehe sie vor mir. Wie sie mein Geschriebenes vor sich liegen hat. Die duftende Pizza immer weiter kalt wird, und der Wein im Glas sich erwärmt. Ein lauer Wind berührt sie. 
Sie hält einen Bruchteil meiner Vergangenheit in ihren Händen….. Und versucht zu verstehen, was geschehen ist. 

Ich hätte nie gedacht, dass ich noch mal über alles rede, was mir widerfahren ist. 

Doch nach und nach legten die Gespräche mit einer lieb gewonnen Freundin Narben frei, und halfen ihnen besser zu verheilen. 

Als ich ihr letztens etwas schrieb, diesen Bruchteil aus meiner Vergangenheit, wurde dies und ein Brief von ihr der Auslöser meinen Stift zu schnappen und meine Seele zu reinigen. 
Es gibt Tage, an denen traue ich mich nicht an mich selbst. An diese Erinnerungen. Und dann gibt es Abende wie heute. 

Dennoch breche ich heute Abend ab. Die Gedanken sind im Handy gespeichert. Sie aufs Papier zu bringen, schaffe ich nicht mehr.

Diese Gedanken sind kleine Monster. Beißen sich an mir fest. Suchen mich in meinen Träumen heim. 

Und dennoch geht es mir jedesmal besser. 

Doch, wenn nur ein Bruchteil meiner Geschichte, eine Pizza und ein paar Gläser Wein bedarf, wie viel braucht es denn zum ‚Verarbeiten /Verstehen‘ der ganzen Lebensgeschichte? 

Kann  man diesen damit verbundenen Schmerz überhaupt jemanden zumuten? 

Was gäbe ich jetzt für ein Stück Pizza, und ein Glas Wein! 

Eure Polarbärin 

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