Aussortiert 

Ich habe lange überlegt, ob ich darüber schreiben soll.

Ich hab dummerweise jemanden angeschrieben, der eine Freizeitpartnerin suchte. Für Radtouren, schwimmen gehen. Der jemanden suchte, der ebenso gern in der Natur ist. Welche ein glücklicher Zufall, auch noch in meinem Alter und nicht weit weg.

Das ist das Ergebnis nach ca einer Stunde chatten:
„Naja, bin ganz ehrlich. Ich such schon jemanden der auch mal ganz allein mit mir los kann . Aber das wird dann wohl eher Mittelpunkt Kind was ich verstehen kann ist ja nun mal dein Kind und kümmern musst du dich auch. Aber ich bin froh etwas frei zu sein von dem ganzem . Wenn du manchmal wen hättest zum aufpassen wäre das etwas anderes. Aber ich möchte mich ehrlich gesagt nicht mehr in den Sandkasten setzen und warten.“

Die eine Seite der Gesellschaft reduziert mich nur aufs Mutter – sein. Für die darf ich weder Hobbys haben, noch mich als Frau sehen wollen.
Und gerade weil ich Mutter bin, sortiert mich die andere Seite der Gesellschaft selbst als Freizeitpartnerin aus.

Was übrig bleibt ist mein Sohn und ich – alleine!

Ich gebs auf. Es ist verletzend ohne Ende. Es wird einfach niemand mehr für mich da sein. Es war dumm von mir, sich endlich mit dem allein sein abgefunden zu haben und dann doch noch mal der Hoffnung eine Chance gegeben zu haben…. Ich mach es nicht wieder. *

Eure Polarbärin

*es wäre nicht schlimm, wenn ich das zum ersten Mal erleben würde. Dann würde ich auch nicht darüber schreiben. Es ist leider der Fall, dass ich genau solche Absagen immer wieder erlebe.
Ich, und so mit auch mein Sohn, wurde aussortiert!

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